Etappe

3. Etappe: Banyalbufar nach Valldemossa

Das war der Tag der Trockensteinmauern. Auf weiten Strecken waren die Mauern und Wege frisch wieder aufgebaut worden und es ging auf ihnen durch lichte Steineichenwälder. In Esporles wollten wir eigentlich zu Mittag essen, aber wir sind schon um 11:30 Uhr da, und so geht es nach einem kurzen Kaffee und einem Gang durch einen Lebensmittelladen weiter. Leider geht es eine unschöne Schotterstraße bergauf. Spannend war nur ein Englisches Paar das vor uns lief und wilden Spargel sammelte. Nach einem kurzen Gespräch spurten wir weiter um diesen blöden Weg schnell hinter uns zu bringen. 

Irgendwann kommt es uns doch sehr weit auf der Straße vor und schauen nochmal in die Karte. Richtig, wir haben den Abzweig verpasst. Also wieder zurück. 2 Kilometer Umweg! Später lernen wir, dass die Anwohner hier keine Lust haben auf die Wanderer und das Hinweisschild abgerissen haben. So steht da nur ein Schild “PRIVADO” dass einen nicht beeindrucken darf. Nach 100 Metern gibt es dann auch wieder ein GR 221 Schild bevor sich der Weg auch gleich wieder im lichten Wald verliert. Irgendwann kommen Leute vorbei, denen wir folgen und dann sind wir wieder am Weg. Das Gelände wird zu einem Geröllfeld mit Bäumen. Sehr unwirklich. Vor dem Berg Mola de Sa Communa kommt dann auch noch Nebel auf. Der wird von starkem Wind duch die Bäume über dem Geröll geweht. Dann geht es wieder Steil bergab auf feuchtfglattem Weg.

In Valldemossa lockt nach dem Einchecken im Hotel Allotjaments Serra de Tramuntana (82 EUR) ein Gang durch die Stadt. Leider verpassen wir damit die Chance, nett essen zu gehen, denn plötzlich und recht früh sind alle Restaurants geschlossen. Ist halt noch Nebensaison. Aber in einer Fußballesskneipe werden wir noch nett bedient und gehen satt ins Bett. 

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