Etappe

GR 11 Pyrenäen – Vallferrera nach Colomers

Etappe 07: Refugi Vallferrera – Camping Serra

Wir gehen wieder früh los um vor der Mittagsruhe in Areu noch einzukaufen. Dort gab es auch noch einen leckeren Kaffee, alles gut. Wir sind dann nicht zum Camping Serra gegangen wie die nächste Überschrift vermuten läßt, sondern nach Tavascan, wo wir uns bei der geschäftstüchtigen Maria in der Casa Feliu ein Zimmer geteilt haben. Von den mäßigen Bewertungen der Herberge sollte man sich nicht abschrecken lassen. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt und alles war sauber. Tavascan ist schön und man kann dort mit ein bischen Glück sogar am Sonntag einkaufen. Wir haben uns jedenfalls mit ein paar anderen Wanderern zusammengetan und konnten so den Eigentümer des kleinen Ladens überreden zu öffnen. Gaskartuschen sind im Outdoorladen übrigens viel billiger als im Supermarkt.

Alternativroute

Warum ich trotzdem die andere Strecke empfehle ist der Weg von Boldis Sobira. Er läuft an einem steilen grasbewachsenen Hang entlang und ist teilweise glatt und bröckelig. Es sind zwar Stahlseile gespannt, aber wohl war mir bei der Sache nicht.

Etappe 08: Camping Serra – Refugi Easton

Das Refugi Easton ist wegen seiner freudlichen Atmosphäre und dem guten Abendessen sehr zu empfehlen. Hier steht ein passionierter Koch am Herd!

Etappe 09: Refugi Easton – Nou Camping in La Guingueta d’Aneud

Es ist wieder ein heißer Tag und wir werden am Hang gegrillt, kaum Schatten auf dem Weg. In Dorve rettet mich der Dorfbrunnen vor dem Hitzeschlag. Der Campingplatz ist dafür toll, der beste der Tour. Die Frau an der Rezeption hällt immer einige Pläzte für GR 11 Wanderer frei, die Sanitären Anlagen sind topp und das Restaurant ist gut.

Etappe 10: Nou Camping in La Guingueta d’Aneu – Refugi Ernest Mallafré

Und wieder ein heißer Tag. Espot war ein Flop, häßlich und begrenzte Einkaufsmöglichkeiten. In der Touristeninformation haben wir aber die Telefonnummern für die Refugios im Nationalpark bekommen und konnten noch im Refugi Ernest Mallafré ein Zimmer ergattern.

Wild zelten

Im Nationalpark ist das Zelten streng verboten und wird wohl auch kontrolliert, gerüchteweise auch mit Drohnen. In der Schutzzone um den Park ist das wilde Zelten (wie übrigens in ganz Spanien) auch verboten, wird aber nach Aussage aller Wanderer die wir getroffen haben gedultet sofern man die Höhe, ab der es gedultet ist einhält. Im Rother Reiseführer sind die Höhen, ab denen gezeltet werden darf angegeben. Es ist ja auch wirklich schwierig, die Refugios zu reservieren. Oft hat man kein Netz und man kann ja auch nicht immer abschätzen, wie weit man kommt und was bleiben einen denn schon für Alternativen zum Camping in der Schutzzone, wenn man den GR 11 wandern will? Jedenfalls wollte Simone auf keinen Fall in der Schutzzone zelten und hat uns immer heldenhaft Betten organisiert! Also nochmal als Tipp: In der Touristinfo in Espot bekommt man die Telefonnummern, mit denen man dirket beim Refugio anrufen kann.

Parque Nacional d’Aigües Tortes i Estany de Sant Maurici

Nach Espot wurde die Landschaft schnell immer schöner. Der Nationalpark Parque Nacional d’Aigües Tortes i Estany de Sant Maurici ist ein Traum! Wer nur kurz Zeit hat, dem lege ich den Rundweg Carros de Foc ans Herz, der in 5 bis 7 Etappen durch den Park führt.

Das Refugi Ernest Mallfré war auf den ersten Blick eine herbe Enttäuschung. Eine baufällige Baracke auf einem ungepflegten Gelände. Aber wir haben hier einen unserer schönsten Abende verbracht. Die Hütte wurde von einigen jungen Frauen geführt die gut gekocht haben und das Abendessen auf der Terasse an einer langen Tafel serviert haben. Alle Wanderer saßen zusammen und haben von ihren Touren erzählt und in den nächsten Tagen haben wir viele von ihnen immer wieder getroffen. Ein Abendspaziergang an den See hat den Abend abgeschlossen, wie schön!

Etappe 11: Refugi Ernest Mallafré – Refugi Colomers

Der Park ist ein Traum! Hinfahren und selber staunen!

Hier geht es zum Video zu diesem Teilabschnitt des GR 11:

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https://www.youtube.com/watch?v=FQc9Ifb8n8M

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