und sonst

boot Düsseldorf: Unsere Highlights

Mini-Gruppe

Am Sonntag den 28.01.2018 waren wir auf der boot Düsseldorf. Letzter Tag, entsprechend voll, aber wir wollten gerne den Vortrag von Lina Rixgens und Andreas Deubel im Sailing Center hören. Also rein ins Getümmel.

Maxi 650

Wir wollten uns gerne den neuen Serien Mini Maxi 650 von IDB Marine ansehen, aber der war nicht dabei. Nur ein Stand mit Bildern und Franzosen. Ach nee, wir haben noch viel vor, das heben wir uns für später auf. Dabei ist es dann leider geblieben. So soll der MINI mal aussehen: Maxi 650

Bente24

Die Bente gibt es als GREENBENTE24 aus Flachs-Fasern, Kork und grünem Epoxy. Weil wir selbst gerade am Reparieren unseres MINI sind, hat es uns interessiert, wie man denn so eine grüne Bente wohl repariert. Die Antwort: So wie ein GFK-Boot. Es ist kein Problem, die grüne Technik mit handelsüblichem Material zu kombinieren. Man muss also nicht in eine Spezialwerkstatt um einen Macke aus seiner grünen Bente zu entfernen. Die Technologie dahinter hat Friedrich Deimann entwickelt. Das Verfahren heißt Hightech Vakuum Infusionsverfahren. Der Werkstoff sieht aus, wie gewöhnliches Sandwich, ist aber innen aus Kork und außen aus Flachs und ökologischen Epoxidharzen aus Pflanzenöl. Weil Kork kein Wasser aufnimmt, saugt sich das Material bei einem Schaden auch nicht mit Wasser voll. Das die Bente dann auch lange hält wurde am Bionik-Innovationszentrum der Hochschule Bremen erforscht. So ganz neu ist die Technik gar nicht, schon die Trabies wurden aus Mangel an Stahl aus einem Verbundwerkstoff aus Baumwolle gebaut. Das Deck der grünen Bente ist auch aus Kork statt aus Teak.

Die Bente24 gibt’s aber auch aus GFK, kostet dann laut Preisliste 23.800 Euro weniger. Da kann man nur hoffen, dass die grüne Bente viele Käufer findet, damit dieses tolle Konzept bald für alle erschwinglich wird.

Das grüne Gewissen einer ganzen Branche

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https://www.youtube.com/watch?time_continue=34&v=kXPbuCTmT3U

 

LA 28

Ein Boot wie eine moderne Skulptur. Ich stehe staunend davor und streiche vorsichtig und ehrfürchtig über die spiegelnde Oberfläche so wie die Hälfte aller Besucher, die an diesem Schiff nicht vorbeikommen. Da ist sicherlich im Stundentakt polieren angesagt, damit er Effekt auch erhalten bleibt. Wieviel ist so eine Schönheit wert? Nun ja, Schönheit muss man sich leisten können. Aber das Einfache, Funktionale hat eine ganz eigene Ästhetik, so wie unsere olle “Polka”.

LA Segelyachten

 

LA 28 LA 28 von seitlich LA von vorne

 

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https://www.youtube.com/watch?time_continue=49&v=etFPcirCkVU

 

 

MAXUS 22

Zurück in die Realität: Ein knuffiger Kleinkreuzer mit genialer Innenaufteilung: Die Maxus 22. Nun ja, wir haben ja schon ein tolles Boot in der Größe und das hier ist auch ein Polenschiff. So ganz haben wir unsere Skepsis diesbezüglich noch nicht überwunden. Aber das Schiffchen hat auf 6,36 Rumpflänge 4+2 Kojen (eine Doppelkoje quer hinter dem Niedergang), eine Küche mit Zweiflammenkocher und Waschbecken und ein Klo bei dem man die Tür hinter sich zumachen kann untergebracht. Und dabei sieht das Schiff nicht mal hässlich aus. Ich tröste mich mit den Segeleigenschaften. Die können natürlich nicht mit einem MINI mithalten. Ein Glück, sonst wäre ich glatt neidisch auf alle Maxus 22 Eigner.

Szymon Kuczynski steht gerade mit einer Maxus 22 vor Kap Horn, nachdem er 2014 bis 2016 bereits einmal die Welt mit dem Schiff umsegelt hat.

Im Winzling vor Kap Horn

 

Maxus 22 Niedergang Maxus 22 Niedergang Maxus 22 Salon
Maxus 22 Pantry

 

Eine neue Segelkombi für Thomas

Thomas braucht wieder eine neue Segeljacke. Die alte von Marinepool gibt nach fünf Jahren ihren Geist auf, sprich die Nähte gehen auf und die Dichtigkeit hat doch gelitten. Recherchen haben uns auf “Parasail” gebracht. Die kannten wir vorher nur duch die Segel mit dem Flügel in der Mitte quer, aber tatsächlich stellen die auch Segelbekleidung her, die dem Vernehmen nach ein super Preis/Leistungsverhältnis hat. Versteckt in einer Hallenecke konnte Thomas die Sachen anprobieren und eine Kombination Hose/Jacke Klasse Offshore hat den Besitzer gewechselt. Da weiß ich, wer demnächst bei Sauwetter draußen an der Pinne sitzt und wer nicht

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Lina Rixgens und Andreas Deubel im Sailing Center

Die beiden haben einen Vortrag gehalten und das Ganze mit Filmmaterial veranschaulicht. An sich nichts Neues für uns, aber doch schön, die beiden einmal live zu sehen. Hinterher gab’s ein Foto mit den anwesenden Mini-Fahrern. Mich hat wieder einmal die Begeisterung der MINI-Gemeinde beeindruckt. Noch nie habe ich einen MINI-Fahrer getroffen, der nicht begeistert gewesen wäre von seinem Boot und besonders Andreas Deubel merkt man noch immer an, wie beeindruckend das Erlebnis Mini-Transat sein muss. Ich bewundere die beiden sehr!

 

 

 

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