Logbuch

Sturmschaden – Der Sachverständige

POLKA mit Sturmschaden

Noch immer ist unklar, wie es mit unserem Sturmschaden weitergeht.

Wie es zu dem Sturmschaden gekommen ist, lest ihr hier:

Sturmschaden: Wer zahlt?

Samstag 4.11.2017

Die Versicherung hat einen Sachverständigen beauftragt. Auf dem Steg kommt mir ein freundlich blickender älterer Herr mit Klemmbrett unter dem Arm entgegen. Hoffentlich bekomme ich den heil auf unser kleines Boot. Der Mann stellt sich als behende und rüstig heraus. Alles kein Problem. Er kommt an Bord, krabbelt in die Hundekoje, wir nehmen die Plane ab, die wir als Wetterschutz um den Schaden gelegt haben. Ich zeige ihm die Fotos, die die Marina gemacht hat, als sie den Schaden entdeckt haben und unsere Fotos von der gerissenen Leine mit Zollstock. Wir reden eine Weile über Boote. Ich würde ihn gerne noch auf einen Kaffee einladen, er hat sicher viel zu erzählen. Aber einen Sachverständigen darf man wohl nicht bestechen? Es ist ja auch Wochenende und der gute Mann hat vielleicht keine Zeit. Nun denn: Wir sollen das Boot ruhig schon mal in die Förde verlegen. In einer Woche will er das Boot an Land noch einmal genauer ansehen. Dann redet er auch noch mit dem Eigner des Nachbarboots und berichtet dann der Versicherung. Ein Boot für einen aufziehenden Sturm mit einem 10mm Band festzumachen kann er auch nicht nachvollziehen. Es sieht also weiter ganz gut aus.

O.k., also weiter hoffen.

Sonntag 5.11.2017

Das Boot wollen wir beim Yacht Service Kiel für die Kontrolle des Sachverständigen an Land legen lassen. Mit denen haben wir schon am Mittwoch über den Schaden gesprochen, die kennen sich mit Minis aus. Wenn, würden wie die POLKA gerne dort reparieren lassen.

Die Werft befindet sich in der Innenförde. Thomas ist in Dortmund aber mein Sohn Sam hat Zeit. Wie haben das Boot mit Motor vorsichtig rüber gefahren. Es war schade, dass wir nicht segeln konnten, weil das Wetter deutlich besser als befürchtet war. Die Überfahrt hat ohne weitere Zwischenfälle geklappt.

Leider fährt die Fördefähre im Winterfahrplan Sonntags nicht und Wendtorf ist im Winterhalbjahr mit öffentlichen Verkehrsmitteln überhaupt nicht mehr zu erreichen, aber ein Freund von Sam holt uns in Stickenhörn ab, so brauchen wir hinterher mit unseren dicken Segelklamotten nicht Bus fahren und wandern.

 

Montag 6.11.2017

Anruf von der Versicherung: Die Versicherung übernimmt die Kosten. Zunächst nur dafür, das Boot in der Werft aus dem Wasser zu holen. Dann sollen die Kosten für die Reparatur ermittelt werden. Läuft: Was eine Erleichterung. Unser Traum geht weiter.

Freitag 10.11.2017

Das Glück ist uns nicht hold. Das Wetter läßt das Kranen nicht zu, starker Wind und Dauerregen. Unser Boot bleibt erst noch in Stickenhörn. Es heißt also weiter warten. Schade, wir hatten auf ein erstes Wochenende werkeln in der Halle gehofft.

Freitag 17.11.2017

Das Boot ist endlich in der Werft aber leider noch nicht in der Halle. Weil wir den Schaden mit Planen nicht dicht bekommen haben, heißt das: Immer noch Wasser im Schiff. Das ist nicht gut. Die Werft verspricht baldige Besserung.

Wie es weiter ging

 

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