Yachthäfen

Diese Yachthäfen haben wir schon besucht und beschrieben:

  • Lundeborg
  • Mommark
  • Nyborg
  • Olpenitz
  • Søby
  • Wendtorf
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    Lundeborg

    Schön aber voll

    Lundeborg ist ein schöner Hafen aber leider im Sommer sehr voll. Sich hier spät noch ins Päckchen zu legen gleicht dem Spiel in dem man Kisten verschieben muss.

    eingeparke Polka

    Dafür kann man dann auch noch nett essen gehen, grillen, baden, spazierengehen. Für eine kleine Wanderung bietet es sich an, nach Norden am Ufer lang zu laufen und durch den Wald zurück zum Hafen zu gehen. Falls der Gemüsestand am Hafen da ist: Hier gibt es die leckersten Tomaten!

    Der Blick beim Frühstück aufs Meer ist grandios:

    Frühstück in Lundeborg

     

    Mommark

    Mommark ist einer unserer Lieblingshäfen

    Mommark

    Mommark hat Charme, ein Restaurant und einen Aufenthaltsraum mit Küche. Mit einem kleinen Boot ist man hier gut aufgehoben.

    Mommark Küche und Bad

    Baden kann man auch.

    Der Hafenmeister ist nett. Nur frei laufende Hunde kann er wirklich nicht leiden. Das meint er ernst!

    Nyborg

    In Nyborg gibt’s auch in der Saison eine Box

    Nyborg hat sich bei uns beliebt gemacht, weil es hier auch noch in der Hochsaison immer eine Box für uns gab. Dazu gibt es vorm Hafen viel Platz um Manöver zu üben oder neue Segel auszuprobieren.

    Das Ambiente ist allerdings nicht wirklich überzeugend. Es gibt einen Grillplatz mit einer Raffinerie im Hintergrund (einfach nicht hingucken). Dafür ist aber eine Hüpfburg da!

    Nyborg Grillplatz

    Die Sanitären Einrichtungen sind okay und man kann Geschirr spühlen. Zum Einkaufen sind die Supermärkte und die Fußgängerzone nicht weit.

     

    Olpenitz

    Olpenitz ist der perfekte Nothafen

    Olpenitz sollte man einmal anlaufen, damit man ihn als Nothafen auf dem Schirm hat. Jeder weitere Besuch ist eigenes Verschulden.

    Olpenitz

    Allein, das man für jeden Toilettengang 50 Cent zahlt ist unschön. Duschen kostet 2 Euro. Ist die Karte leer, kann man nicht mehr auf Klo gehen. Ist der Hafenmeister nach 10 Uhr nicht mehr da, wird man die Karte nicht wieder los, einen Kassenautomaten gibt es nicht.

    Wenn man dieses blödsinnige System verdaut hat, kann man sich wieder dem Positiven zuwenden: In Olpenitz kann man unter Vollzeug durch die große Einfahrt nageln und hat dann riesig viel Platz für einen Aufschießer. Im Notfall findet sich auch ein Platz, an dem man gut unter Segeln anlegen kann.

    Der Strand ist schön aber voll und für die Versorgung gibt es einen Strandkiosk mit guten Pommes und mäßiger Wurst. In dem Lokal darüber haben wir keinen Platz gefunden. Sah aber lecker aus.

    Die Duschen sind ihr Geld wert. Ich behaupte mal, das sind die besten Duschen der westlichen Ostsee und wenn ich mal im Lotto gewinne, bekomme ich genau so eine Duscharmatur. Duschen so lange man will, mit viel Wasser, herrlich.

    Dusche Olpenitz

    Søby

    Mehr als nur ein Fährhafen

    Søby ist überraschend entspannt und bestens ausgestattet. Die Fähre legt etwas abseits des Yachthafens ab und an und stört die Ruhe kaum.

    Fähre Søby

     

    Der Hafenmeister ist super nett und erklärt uns gleich mal, wo wir die leckersten Brötchen Dänemarks bekommen. Wir folgen am Morgen seinem Rat und werden nicht enttäuscht.

    Der Grillplatz ist sicher einer der größten Dänemarks.

    Grillplatz Søby

    Geschirr kann man gleich nebenan spülen oder bei schlechtem Wetter auf dem Herd kochen.

    Herd Søby

    Und für die Kinder gibt es den Speilplatz mittenmang. Sogar Stelzen kann man hier ausleihen.

    Spielplatz Søby

    Fazit: Søby ist besonders für Segler mit kleinen Booten sehr zu empfehlen!

    Wendtorf

    Wendtorf ist unser Heimathafen

    Am Ausgang der Kieler Förde liegt etwas östlich der Ort Wendtorf, dem Namen nach das Dorf der Wenden. Den Ortsteil Wendtorfer Strand, der den Hafen beherbergt, prägen einige Bausünden aus den 70er Jahren, die für die Segelveranstaltungen in Kiel für die Olympischen Spiele München errichtet wurden.

    Gebäude Wendtorf

    Zwischenzeitlich war der Ort sehr runtergekommen. Auch der Hafen gab bis vor wenigen Jahren ein sehr trauriges Bild ab. Ich kann mich noch an das erste Mal Wendtorf erinnern. Damals wuchsen noch kleine Birken aus den maroden Stegbrettern.
    Heute ist die Renovierung des Hafens im vollen Gange. Die Stege sind bereits erneuert worden und die Sanitären Anlagen sowie das Hafenmeisterbüro sind wohl dieses Jahr an der Reihe. Ein großer Investor hat zudem eine Vielzahl Ferienhäuser und Ferienwohnungen gebaut. Restaurants sollen folgen. Auch die Promenade wird erneuert. Wendtorf reiht sich also in die vielen Ostseebäder Schleswig-Holsteins ein, die auf Vordermann gebracht werden und die Touristen anlocken wollen.
    Ansonsten hat der Ort nicht viel zu bieten.

    Ausflüge

    Direkt vor dem Hafen liegt das Naturschutzgebiet “Bottsand”. Mit ein bischen Glück sieht man schon in der Hafeneinfahrt die hier brütenden Seeschwalben. Das Gebiet selbst darf nicht betreten werden, es gibt aber ein NABU Naturzentrum am Deich, das im Sommer an den Wochenenden betreut wird.

    Das Lutterbeker, eine echt nette Kneipe mit viel Livemusik, Comedy und anderen Live-Veranstaltungen, liegt etwa 4 Kilometer entfernt. www.lutterbeker.de. Das Programm zu checken lohnt sich!

    Versorgung

    Es gibt einen Bäcker etwa 100 Meter vom Hafenmeister entfernt und einen Nahkauf in etwa 1,5 Kilometer Entfernung. Ansonsten befinden sich auf dem Hafengelände ein kleiner Imbiss

    Imbis WendtorfSpeisekarte

    und ein Fischerboot, das als Fischimbiss aufgemacht ist.

    Fischkutter

    Richtung Stein, auch in der unmittelbaren Hafenumgebung ist ein weiterer kleiner Imbiss. Die drei Imbisse haben leider alle das Problem, dass die Speisen zwar lecker sind (besonders auf dem Kutter), sie aber super früh schließen. Mit einem Bierchen oder Wein draußen sitzen und in den Sonnenuntergang gucken ist leider nicht möglich. In Wendtorf sitzen nur sehr wenige abends draußen und genießen den Sonnenuntergang. Und wenn, dann auf dem eigenen Boot. Da besteht wirklich ganz dringend Nachholbedarf. Soll aber wohl kommen, wir sind mal gespannt.
    Direkt nach der Hafeneinfahrt liegt der Museumshafen.

    Museumashafen Wendtorf

    Dort liegen drei oder vier liebevoll restaurierte Segelboote. Klein, aber schön. Daneben ist der Fischereihafen, bevor die Stege der Marina beginnen.
    Zu beiden Seiten des Hafens gibt es schöne Sandstrände. Der Hafen liegt hinter dem Nehrungshaken “Bottsand” der als Vogelschutzgebiet ausgewiesen ist. Wer ein Bordfahrrad dabei hat, kann auf dem Ostseeküstenradweg die Umgebung erkunden. Der Hafen selbst ist ziemlich groß. Wer direkt nach der Einfahrt an den ersten Stegen sein Boot abstellt, wird der Größe des Hafens recht schnell gewahr. Zum Hafenmeister und zu den Toilettenhäuschen ist es schon ein stattlicher Fußmarsch.

    Ausstattung

    Die Toilettenhäuschen sind für die Größe des Hafens eher klein und die Ausstattung ist bescheiden. Reicht aber, weil nur wenige hier länger bleiben.

    Sanitärgebäude

    Die meisten wohnen wohl in der Nähe, kommen und fahren direkt raus. Und wenn sie abends wieder kommen geht’s schnellstmöglich wieder heim.
    In den Toilettenhäuschen gibt es Waschmaschinen, Trockner und Spühlmöglichkeiten. Was ich sonst noch nie erlebt habe ist, dass Gastlieger sich eine Gästekarte für den Toilettenbesuch kaufen und aufladen müssen. Dann wird bei jedem Toilettengang Geld von der Karte abgebucht.
    Das Hafenmeisterbüro liegt im ersten Stock eines Hauses. Von der Terrasse hat man einen super schönen Blick über den Hafen und Richtung Ostsee. Grillplätze sind vorhanden. Mehrere Grills stehen entlang der Promenade.

    GrillGrill

    In der Nähe des Sanitärgebäudes gibt es versteckt hinter dem Parkplatz aber auch ein geschützer Grillplatz mit Spielplatz dabei.

    Grillplatz